New York 2018: Runterkommen in Staten Island

Heute wollte ich mal dem hektischen Alltag Manhattans entfliehen. Warum also nicht mal nach Staten Island. Das fünfte Borrough von New York City wird generell unterschätzt, finde ich. Also wollte ich mal etwas länger dort verweilen.

Was viele immer noch nicht wissen, Staten Island erreicht man mit der Staten Island Ferry. Der Trip ist komplett kostenlos und bietet einige Sehenswürdigkeiten. So kommt man dich an Ellis Island und der Freiheitsstatue vorbei und hat genügend Zeit, diese zu fotografieren oder zu filmen.

Der Trip dauert ca. 25 Minuten pro Strecke und die großen Fähren liegen ruhig im Wasser vor der Südspitze von New York. Diese kann man besonders auf der Rückfahrt gut sehen und dieser Umstand lockt viele Touristen auf das vordere Deck. Wer also einen Film oder ein paar gute Fotos machen will, sollte beim Einsteigen schnell dort hingehen.

Staten Island selber ist mit knapp 500.000 Einwohnern recht dünn besiedelt für New Yorker Verhältnisse. Ich wollte nach dem Besuch den Mahnmals zum 11. September zum South Beach. Dort befindet sich der längste Boardwalk der USA. Außerdem soll dort in wenigen Jahren das größte Riesenrad der Welt entstehen. Hingekommen bin ich übrigens mit dem Bus, denn meine Metrocard gilt natürlich auch hier.

Bis es soweit ist, ist der South Beach – gerade um diese Jahreszeit – quasi ausgestorben. Keine Horden von Deppen mit ihren Selfiesticks, die nur schnell für Instagram posen und dann weiterziehen. Man trifft fast nur Einheimische. Würde man am Horizont nicht das Alles überragende One World Trade Center sehen, könnte man meinen, in einer anderen Stadt zu sein.

Ich habe diese Momente sehr genossen und mich gefreut, für ein paar Stunden dem Gewusel in Manhattan entkommen zu sein. Nicht, dass ich das nicht mag, aber 12 Tage am Stück sind auch echt hart. Dennoch liebe ich New York mit allen seinen Facetten und da gehört nun auch Staten Island dazu.

Das etwas ruhigere Video des Tages gibt es hier zu sehen:

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