Sessions und „Hairforce One“

Michi und Apples Software-Chef Craig Federighi
Michi und Apples Software-Chef Craig Federighi

Heute war der erste richtige Tag der WWDC. Heute geht es nicht um Marketing oder die Präsentation von schicken neuen Features. Heute geht es in den Sessions und Labs der Konferenz ums Detail. Dennoch bleibt Zeit, auch die Apple-Prominenz zu Treffen.

Ich habe mir für heute drei so genannte Sessions in den Kalender geschrieben. Zum einen möchte ich mehr über Apples neue Version der Programmiersprache Swift erfahren, zum Anderen interessiert mich die neue Message-App mit ihren zahlreichen neuen Features.

Das Moscone Center – in dem die Veranstaltung stattfindet – ist gigantisch groß. Auf drei Etagen befinden sich Flugzeughangar große Säle in denen die Sessions (also Präsentationen) und Labs (also Werkstätten) abgehalten werden. Vor den Räumlichkeiten gibt es große Flächen auf denen es immer ausreichend Getränke wie Säfte, Wasser und Kaffee gibt.

Als ich gerade einen Kaffee holen wollte, habe ich aus dem Augenwinkel gesehen, dass Apples Software-Chef Craig Federighi für eine Fotosession bereitstand. Das Selfie musste ich natürlich haben, denn das mit Tim Cook am Vortag nach der Keynote hat ja leider nicht geklappt, weil der Apple-Boss ruck zuck wieder verschwunden war.

Nach dem gelungenen Selfie (besser gesagt Foto) habe ich noch den Ableger des Apple-Company-Stores besucht und ein wenig in T-Shirts, Kugelschreiber und ne Kappe gekauft. An der Kasse habe ich dann erfahren, dass es täglich wechselndes Merchandising gibt. Dann hoffe ich mal, dass Barclay-Card meine Kreditkarte nicht wieder sperrt, wie in der Nacht zuvor. Die zehn Minuten Roaming-Telefonnat nach Deutschland bekomme ich aber ersetzt.

Nicht nötig, nach Cupertino zu fahren, der Company Store hat ne Filiale bei. Der WWDC.

Nach dem Lunch ging es noch in eine weitere Session zu Swift und dann war der offizielle Teil des Tages beendet. Ein bisschen San Francisco sollte es dann ja auch noch sein.

Es gibt da so ein kleines von vielen Touristen gemiedenes Plätzchen am Port von San Francisco, an dem man ganz prima chillen und den Möwen zusehen kann. Außerdem hat man einen wundervollen Blick auf die Oakland-Bridge und die Bay.

Der Grund, warum sich dorthin keine Touristen verirren wird sehr schnell klar. Die Homeless-People haben diesen Bereich für sich in Beschlag genommen. Daher wirkt es nicht gerade sehr sauber (was es auch nicht ist.) Aber diese Menschen lassen einen in Ruhe und wenn man ein paar Dollar springen lässt, kann man sogar die eine oder andere interessante Lebensgeschichte hören.

Nach dem chillen hatte ich noch die Idee, mal wieder mit den Cablecars zu fahren. Das mache ich eigentlich immer, wenn ich in San Francisco bin. Zuletzt vor drei Jahren. Mit der Linie 50 geht es die California Street hoch bis zur Van Ness Avenue. Die Fahrt hin und wieder zurück kostet 14 Dollar, dauert ca. 35 Minuten und macht sehr viel Spaß.

Hier gibt es, wenn es fertig hochgeladen ist, das Video des Tages:

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